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Einem aktuellen Bericht zufolge ist die Internetnutzung während der Wuhan-Coronavirus-Pandemie um 50 bis 70 Prozent gestiegen, während die Nutzung bei Streaming-Diensten um 12 Prozent zugenommen hat.

Forbes berichtet, dass Omdia, der Tech-Forschungszweig von Informa Tech, enthüllt hat, dass die Internetnutzung während der Coronavirus-Pandemie um 50 bis 70 Prozent gestiegen ist, während Streaming-Dienste einen Sprung von mindestens 12 Prozent verzeichnen. Dieser Anstieg ist angesichts der großen Zahl von Arbeitnehmern, die aufgrund der Pandemie von zu Hause aus arbeiten, nicht verwunderlich.

Maria Rua Aguete von Omdia erklärte in einem Bericht: „In China und Italien wurde bereits ein erhöhter Verbrauch digitaler Inhalte von mobilen Apps bis hin zu Free-TV-Streaming und -Gaming beobachtet. Online-Streaming-Dienste von Marken wie Netflix und jetzt Disney+ werden wahrscheinlich 12% Wachstum sehen.“

Aguete erklärte, dass die gemeldeten Jahreszahlen ziemlich aufschlussreich seien: „Der E-Commerce wird der andere Sektor sein, der infolge der Pandemie einen Umsatzschub verzeichnen wird, der 2020 einen Umsatz zuwachs, was einem Anstieg um 5 % entspricht.“

Der Streamingdienst Disney+ wurde kürzlich in den meisten Ländern Europas mit einer reduzierten Bandbreitenoption gestartet. Viele bereits etablierte Streaming-Dienste wie Facebook, Amazon, YouTube und Netflix haben alle die Qualität ihrer Video-Streaming-Dienste gesenkt, um die Belastung der Netzwerke zu verringern.

Omdia sagt derzeit Verluste in Höhe von 11 Milliarden US-Dollar für die Filmindustrie mit einem Rückgang um 25 Prozent und einem Rückgang der TV-Werbung um 15 Prozent voraus. Omdia sagte weiter voraus, dass sich die Branche in 18 bis 24 Monaten erholen wird.

Antonio Corrado, Chief Executive von MainStreaming, sagt: „Telecom Italia hat allein seit der Einführung der Sperrung einen Anstieg des Verkehrsaufkommens um 90 % verzeichnet, angetrieben von Menschen, die versuchen, von zu Hause aus zu arbeiten. Bei MainStreaming haben wir seit der Sperrung einen dreimal so großen Anstieg des Streaming-Verkehrs über unser Zustellnetzwerk erlebt, und mehr Menschen fernsehen über das Internet.“

Alfonso Marone, Leiter Medien bei KPMG U.K., erklärte:

„Breitbandanbieter erleben bisher einen Verkehrszuwachs zwischen 30 % und 50 % in ihren Mobilfunk- und Festnetzen. Wo die Selbstisolationspolitik in Europa ihren Höhepunkt erreicht, hat der Anstieg des Internetverkehrs bis zu 70 % erreicht, was darauf hindeutet, wie der Verkehrsanstieg in anderen Regionen in nur zwei bis drei Wochen aussehen könnte. Die bandbreitenhungrigsten sind die Online-Unterhaltungsanwendungen, vor allem solche in High-Definition wie 4K-Filme und TV. Für Breitbandanbieter kann dieser Anstieg eher als Quelle von Kopfschmerzen angesehen werden.“

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